HiHai Blog

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  • Zeitlos

    Zeitlos

    Die ev. Kirche ist das älteste Gebäude Hirzenhains. In der jetzigen Form steht sie seit 1725, doch existierte an gleicher Stelle bereits 1324 ein Gotteshaus - aus Holz.

  • Himmlisch

    Himmlisch

    Schön, idyllisch, exponiert: Hirzenhain von oben. Foto: Tobias Hermann

  • Stimmungsvoll

    Stimmungsvoll

    Sonne küsst Bodennebel. Blick in Richtung Hirzenhain-Bahnhof. Und der inzwischen mehr oder weniger nutzlose Fernsehturm Angelburg schaut unbeteiligt zu. Foto: Ali Kusoglu

  • Abendromantik

    Abendromantik

    Dagegen ist die im Meer versinkende Capri-Sonne ein Witz. Unser Tagesgestirn legt sich zwischen „Hubalz“ und „Schinnheckelche“ schlafen. Foto: Ali Kusoglu.

  • In voller Blüte

    In voller Blüte

    Hinter dem prächtigen Sonnenblumenfeld das „Schinnheckelche“. Wurde irrtümlich als „Schöne Hecke“ übersetzt, bedeutet und hieß aber ursprünnglich „Schindanger“. Das waren die Plätzen, an denen die Bauern ihr totes Vieh vergruben. Foto: Susanne Dittmann

  • Fliegerischer Abendfrieden

    Fliegerischer Abendfrieden

    Auf dem Hirzenhainer Sonderlandeplatz geht ein langer Fliegertag zu Ende: „Wer einmal die Welt durch die Tragflächen eines Doppeldeckers gesehen hat, wird nie wieder der gleiche Mensch sein.” Behauptet zumindest der US-amerikanische Bestsellerautor (Richard Bach). Foto: biplanes.de

  • Nightflight

    Nightflight

    Bis zum letzten Büchsenlicht: Modellflug-Freuden am Nord-West- Hang. Foto: Eva-Maria Rehner

  • Kornkammer

    Kornkammer

    Luftbildaufnahme aus dem Jahr 1956. Im Hintergrund der damals noch üppig bewachsene „Kurzbeul“. Der Name leitet sich von „Kornbeul“ ab. Wobei „Beul“ für Hügel steht. Im 16. Jahrhundert wurde hier Getreide angebaut.

  • Wollig

    Wollig

    Postkartenmotiv aus der Zeit, als Hirzenhain noch rein landwirtschaftlich orientiert war. Fast jede Familie hielt sich neben Kühen auch Schafe. Die behielt beim gemeinsamen Gassigehen der Dorfschäfer im Auge. Foto: Josef Götzl

  • Alles Müller oder was?

    Alles Müller oder was?

    Die idyllisch im Gansbachtal gelegene Kaltmühle ist nach der Kirche das älteste Gebäude Hirzenhains. Errichtet wurde sie im Jahre 1612. Das Foto stammt aus dem Jahr 1950. Foto: Josef Götzl

  • Was guggst Du?

    Was guggst Du?

    Postkartenmotiv aus den späten 50er Jahren. Damals waren Milchkühe auf den Wiesen noch ein gewohnter Anblick. Fast jeder Haushalt hatte so eine Gehörnte im Stall stehen. Heute sind die Rindviehcher ausgestorben.

  • Fachwerk-Perle

    Fachwerk-Perle

    Hirzenhain ist reich an fachwerklichen Kleinoden. Das ehemalige „Haus Overkott“ unweit der Kirche gilt nebst angrenzender Scheune als Paradebeispiel einer beispielhaften Sanierung. In den 80er Jahren sollte es im Zuge des Straßenausbaues sogar einmal abgerissen werden.

  • Sonnen-Strom

    Sonnen-Strom

    Der 2013 in Betrieb gegangenen Solarpark am Ortsrand von Hirzenhain-Bahnhof liefert pro Jahr 1.097 Kilowattstunden Strom. Das reicht aus, um 523 Haushalte zu versorgen. Da können die Scheichs ruhig mal den Ölhahn zudrehen. Foto: Mirko Fuchs

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Auf 500 Seiten durch 750 Jahre Ortsgeschichte

Es ist das erste Buch seiner Art. Bisher gab es noch nie eine Zusammenfassung der Hirzenhainer Historie von den Anfängen bis in die Neuzeit. Doch es ist kein Geschichts-, sondern ein Geschichtenbuch. Keine Aneinanderreihung von Jahreszahlen, sondern eine spannende Reise durch die Jahrhunderte. Geordnet nach Themenschwerpunkten und Sachgebieten.

Die Hirzenhainer Ortschronik ist da

Die Hirzenhainer Ortschronik ist endlich draußen. Wenn auch mit einer kleinen Verspätung, aber rechtzeitig vor Weihnachten. Und sie geht weg wie Bäcker‘sch warme Semmel. Das reich illustrierte Buch gibt es im örtlichen Handel: im Lebensmittelgeschäft Baum, in der Metzgerei Müller, im Blumenhaus Schwehn, der Bädergalerie sowie der hiesigen Filiale der V+R-Bank Dill. Der knapp 500 Seiten starken Band ist außerdem im Eschenburger Rathaus erhältlich. Es ist die bisher umfassendste und umfangsreichste Darstellung der hiesigen Ortshistorie.

Der Stückpreis beträgt 19,90 EUR. Auf Wunsch verschickt der Förderverein Hirzenhain den Band auch per Post. Ob dessen (Inhalts-)Schwere geht das allerdings nicht als Büchersendung, sondern nur als Päckchen. Für Versand und Verpackung fallen dann noch einmal 5,10 an. Macht also unterm Strich 25 Euro. Entsprechende Überweisungen auf das Konto des Fördervereins bei der V+R-Bank Lahn-Dill: IBAN: DE26 5176 2434 0023 8432 00. Im Notizfeld dann die Empfängeranschrift notieren. Und das Buch geht auf die Reise.

Als Herausgeber zeichnet der Ortsbeirat Hirzenhain verantwortlich. Ein mehrköpfiges Autoren-Team hat monatelang an der Zusammenstellung des informativen Druckwerks gearbeitet, in alten Unterlagen und Archiven gewühlt, Fakten recherchiert, Anekdoten gesammelt sowie hunderte an historischen Fotos zusammengetragen. Dabei herausgekommen ist kein trockenes Geschichts-, sondern ein unterhaltsames Geschichtenbuch: „Hirzenhain – Wäi’s fruier woar en wäi’s hau es“.

Historischer Kalender als Bestseller

Als Bestseller hat sich auch der historische Jahreskalender entpuppt. Die erste Auflage war bereits nach einem Tag vergriffen. Inzwischen sind wir bei der vierten Auflage angelangt. Erhältlich zm Stückpreis von 10 Euro in den örtlichen Geschäften.

Der Wandschmuck beinhaltet zwölf historische Aufnahmen des verstorbenen Ortsfotografen Josef Götzl. Der Mann war über Jahrzehnte hinweg das fotografische Gedächtnis von Hirzenhain und hat dem Dorf, seinen Bewohnern und der sie umgebenden Landschaft ein lichtbildnerisches Denkmal gesetzt. Viele seiner Schnappschüsse sind Klassiker. Josef Götzls Sohn Helmut pflegt den aus vielen Tausend Positiven und Negativen bestehenden Nachlass und hat auf Bitte des Festausschusses eine individuelle Auswahl getroffen.

Die Zusammenstellung ist mit Bedacht erfolgt und zeigt, wie das Dorf im Laufe der Zeit sein Gesicht verändert hat. Viele der hier abgebildeten Gebäude und Winkel gibt es nicht mehr, die porträtierten Menschen sind längst gestorben – leben aber in der Erinnerung weiter.