post-title Der Ev. Frauenkreis https://www.hirzenhain.net/wp-content/uploads/1-Frauenkreis.jpg 2018-02-01 17:08:52 yes no Posted by Categories: Ortsvereine

Der Ev. Frauenkreis

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Der Ev. Frauenkreis


Sie stehen ihre Frau: (v.l.) Ingrid Busch, Doris Holighaus, Vorsitzende Inge Holighaus (kniend), Laura Dobener, Hedwig Zindler, Sieglinde Schmidt, Martha Klein und Waltraud Bieber. Den heutigen Frauenkreis, der früher „Frauenhilfe“ hieß, gibt es seit 1927.

Die Damen haben sich gut gehalten. Immerhin gibt es sie schon seit 1927. Zugegeben: Aktuell präsentieren sie sich in leicht veränderter personeller Besetzung als damals im Dezember, als sich 28 Hirzenhainerinnen zur Frauenhilfe zusammengeschlossen hatten. Und das nicht, um sich selbst, sondern um anderen zu helfen. Und diesen Anspruch haben sie in all den vielen Jahrzehnten danach mit Leben erfüllt. Das ist bis heute so geblieben.

Wie viel Geld die engagierten und tatkräftigen Ladies seitdem für soziale und karitative Zwecke erwirtschaftet haben, lässt sich nicht mehr ermitteln. Aber da dürfte einiges zusammen gekommen sein. Für die Kindernothilfe, für Hungernde in Afrika, Obdachlose oder Schwerstkranke. Mit Ideenreichtum und Kreativität haben es die Aktivistinnen immer wieder verstanden, Einnahmen  für den guten Zweck zu generieren. Mit und bei Ausstellungen, Eintopfessen oder vergleichbaren Benefiz-Aktionen.

Ein Haar in der Suppe finden Genießer auch nicht, wenn die Köchinnen der Neuzeit wieder den großen Kessel auf dem Herd befeuern. „Dicke Supp“ zu köcheln gehört auch heute noch zum festen Programm. Für viele Hirzenhainer eine willkommene Gelegenheit, die eigene Küche daheim kalt zu lassen. Inzwischen segeln die Ladies freilich unter einer anderen Flagge. Aufgrund inhaltlicher Differenzen hatten sie sich in den 70er Jahren vom Dachverband der Frauenhilfe gelöst und machen seitdem ihr eigenes Ding. Was auch in einem neuen Namen seinen Niederschlag fand: „Frauenkreis“.

Aktuell gehören der Riege 20 Mitglieder an. Den Vorstand bilden Inge und Doris Holighaus sowie Hannelore Hoffmann, Ingrid Busch und Inge Klein. Sie führen fort, was Ende der 60er Jahre so richtig an Fahrt gewonnen hatte. Unter der Leitung von Christine Eizenhöfer hatte die Gemeinschaft mit damals 70 Angehörigen eine über viele Jahre anhaltende Blüte erlebt. Dieser Geist ist immer noch da.

Im Winter ist Hauptsaison


Viel Knolle in der Scholle: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) „Kurzbeul“. Die Damen graben nach Rohstoffen für ihr traditionelles Eintopfessen.

Die Frühlings- und Sommermonate sind meist „spielfrei“. Die Frauen konzentrieren sich bei ihrer Tätigkeit auf das Winterhalbjahr und treffen sich dann regelmäßig im Gemeindehaus. In den von Pfarrer Michael Brück geleiteten Zusammenkünften geht es um die unterschiedlichsten Themenbereiche, um Glaubensfragen ebenso wie um aktuelle weltpolitische oder soziale Diskussionspunkte. Filmvorführungen inklusive. Und da Geselligkeit auch gepflegt werden will, stehen natürlich auch gemeinsame Ausflugsfahrten auf der Agenda. Zum Weltgebetstag trifft man/frau sich regelmäßig im März mit Christinnen der katholischen und der methodistischen Kirchengemeinde, vierteljährlich werden die Senioren der Kirchengemeinde zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Gern gesehene Gäste im Altenheim

Ein bis zweimal im Jahr zieht es die Hirzenhainerinnen ins Dietzhölztal. Nach Ewersbach. Im dortigen Altenheim sind sie stets willkommen. Und das liegt nicht nur an den leckeren Waffeln und Kuchen, die sie meist für die Bewohner mit im Gepäck haben. Da bleibt auch viel Zeit für Gespräche und Zuwendung, wofür die  betagten Menschen dankbar und empfänglich sind.

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