post-title Heimat und Wandern https://www.hirzenhain.net/wp-content/uploads/1-Heimatverein.jpg 2018-02-01 17:08:52 yes no Posted by Categories: Ortsvereine

Heimat und Wandern

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Heimat und Wandern


Steckemänner und -frauen: Da kommt schon einiges zusammen, wenn die Hirzenhainer Wanderer zu ihren Touren durch die nähere und weitere Umgebung aufbrechen.

Der ursprüngliche Vereinszweck, das touristische Geschehen in Hirzenhain zu beleben , hat sich längst erledigt. Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es, auch beflügelt durch die Ausweisung des Wochenendhausgebietes am Eiershäuser Hang, dahingehend aber schon vielversprechende Ansätze. Die Gründung eines Heimat- und Verkehrsvereins, initiiert durch den damaligen Bürgermeister Alfred Busch und Lilo Schmidt, war die logische Reaktion auf diese Entwicklung. Doch die ist inzwischen eingebrochen. Fremdenverkehr im eigentlichen Sinne des Wortes gibt es in Hirzenhain längst nicht mehr.

Nahezu alle “Datschen” und Urlaubs-Bungalows, die teils einen nachgerade grandiosen Blick ins Dietzhölztal bieten, sind inzwischen dauerbewohnt und insofern als solche auch nicht mehr zu (ver-)mieten. Natürlich auch von den Niederländern nicht, die anfänglich in Scharen auf die Höhe gekommen waren – mit und ohne Wohnwagen. Erholungssuchende aus dem Ruhrgebiet markierten damals einen weiteren großen Nutzerkreis. Die einstmals schlichten und bescheidenen “Hütten” haben sich zu stattlichen Wohnhäusern in exponierter Lage gewandelt.

Nach 20 aufstrebenden Jahren schien die Luft beim Verkehrsverein raus. Die Zahl der Mitglieder, die teils auch aus anderen Gemeinden des Dillkreises und des Kreise Biedenkopf kamen, sackte nach unten. Eine Auflösung war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Aber man schleppte sich über die Runden. Bis, im November 2011 war’s, ein vielversprechender Neustart erfolgte. Einher damit ging eine Umbenennung. Der neue Name sollte zugleich auch nach außen hin vermitteln, wie die Uhren fortan ticken sollten: “Heimat- und Wanderverein”.

Die beiden Begriffe mit Leben zu füllen ist seit dem selbstgestellte Aufgabe der Aktiven.  Und das sind inzwischen eine ganze Menge. 130 Namen stehen auf der Mitgliederkladde. Und was treiben diese Leute? Sie sind gut zu Fuß.


Die Donnerstags-Wanderer „bespaßen“ den „Wallenfelser Bahnhof“ und kümmern sich seit einigen Jahren um den Erhalt des an der Straße zwischen Hirzenhain und Tringenstein stehenden Unterstandes.

Da wären die Erforschung und die Pflege von Brauchtum und Traditionen, da sind Initiativen zur Verschönerung des Ortsbildes. Und da man ja andererseits auch hin und wieder einen Blick über den eigenen Tellerrand hinweg riskieren soll, stehen regelmäßig ausgedehnte Wanderungen auf dem Programm. Nicht nur solche in direkter heimischer Umgebung. Auch um bei dieser Gelegenheit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Bewegung tut ja gut, aber auch die ein und andere wissenswerte Information über Geschichte, Fauna und Flora lässt sich bei solchen Gelegenheiten gewinnen.

Da sind in den vergangenen Jahren einige Kilometer zusammen gekommen. Ohne Kohlendioxid- und Feinstaub-Emissionen. Jährliche Ein- und Mehrtagesfahrten im Wechsel runden das Programm ab.

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