post-title Hirzenhains Geschichte
lebendig erleben https://www.hirzenhain.net/wp-content/uploads/Ausstellung.jpg 2019-03-20 10:21:20 yes no Posted by Categories: Blog, Rund um's Jubiläum

Hirzenhains Geschichte
lebendig erleben

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Hirzenhains Geschichte<br />lebendig erleben


Hirzenhain annobatsch: Eine Dauerausstellung mit vielen historischen Aufnahmen und Exponaten soll während der Festwoche im evangelischen Gemeindehaus zu sehen sein. Eingebettet darin ist ein interessantes Begleitprogramm.

Langsam nimmt das Programm der Festwoche zum Hirzenhainer Ortsjubiläum Gestalt an. Eine große historische Erlebnis-Ausstellung im evangelischen Gemeindehaus gehört dabei zu den aufwändigsten Initiativen. Die Präsentation soll alle Ebenen des Gemeindezentrums sowie den alten Kindergarten und die Kirche einbeziehen. Wobei sich die thematische Gewichtung auf die Bereiche Frühgeschichte, Segelflug, Wintersport, Bergbau, Schule und Kindergarten konzentriert.

Die Präsentation soll in der Zeit vom 13. bis zum 20. September bei freiem Eintritt für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Bewirtung der Gäste inklusive. Wobei die Organisatoren unter Federführung von Pfarrer Michael Brück und Heiko Holighaus auf eine lebendige Darstellung der Dorfhistorie und der sie prägenden Entwicklungen Wert legen. Schauen, Staunen, Mitmachen, Anfassen, Lernen, Reflektieren.

Im alten Kindergarten wird ein Schulsaal mit originalem Mobiliar von anno dazumal nachgebaut, im Keller des benachbarten Gemeindehauses findet das Replikat eines Bergwerkstollens Platz. Um aufzuzeigen, wie hart die Altvorderen ihr Brot verdienen mussten. Der Segelflug hingegen ist ja fast ein Alleinstellungsmerkmal für Hirzenhain – oder war es zumindest lange Jahre. Deshalb wird auch dieser Sparte des Luftsportes, der der Ort den Namen “Das fliegende Dorf” eingebracht hat, breiter Raum gegeben – von den Anfängen bis heute. In einem Segelflugsimulator lässt sich dabei realitätsnah das Gefühl des lautlosen Fliegens erfahren.

Tina Hermann, zweifache Skeleton-Weltmeisterin und ein Hirzenhainer Eigengewächs, gibt sich, Ski und Rodeln gut, ebenfalls die Ehre. Die Spitzen-Athletin kommt zur Autogrammstunde. Und hat einen speziellen, mit Rädern ausgestatteten Trainings-Rodelschlitten im Gepäck, auf dem die Besucher unter ihrer Anleitung selbst einmal etwas Tempo generieren können.


Der Rahmen stimmt. Am besten keinen Termin verpassen.

Eine umfangreiche Foto-Dokumentation soll das dörfliche Leben in alter Zeit nachzeichnen. Dabei können die Veranstalter zwar aus einem riesigen Fundes historischer Aufnahmen schöpfen, sind aber auch auf die Mithilfe der Hirzenhainer angewiesen. Sicherlich schlummern in dem ein oder anderen privaten Fotoalbum noch rare Schnappschüsse, die es wert wären, einer interessierten Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Landwirtschaft, Hochzeiten, Feiern, Landschaft, Kindergarten und Schule sind die thematischen Schwerpunkte. Wer bereit wäre, die Präsentation mit entsprechenden alten Bildern zu unterstützen, wird gebeten, diese in der örtlichen Bädergalerie abzugeben.

Mit der 1452 gegossenen, also noch aus vorreformatorischer Zeit stammenden Marienglocke läutet in Hirzenhain eine der ältesten Glocken im Dillgebiet. An selbiger kommt man natürlich nicht vorbei. Deshalb werden im Rahmen der Ausstellung auch Besteigungen des Glockenturms angeboten. Da kommt man ja normalerweise eher selten hin. Auch die Kirche selbst hat einiges zu bieten, vor allem zahlreiche verborgene Kunstwerke. Teils versteckte Malereien, die  bei der letzten großen Kirchenrenovierung freigelegt worden waren, deren Bedeutung sich aber nicht jedem erschließen. Sie gilt es im Rahmen eines geführten Rundgangs zu entdecken.

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