post-title Kartoffeln, die nicht
durchs Fenster passen https://www.hirzenhain.net/wp-content/uploads/Kartoffeln.jpg 2018-03-11 08:57:38 yes no Posted by Categories: Anekdoten

Kartoffeln, die nicht
durchs Fenster passen

Posted by Categories: Anekdoten
Kartoffeln, die nicht <br />durchs Fenster passen

Den jährlichen Agrar-Contest um die kapitalsten Feldfrüchte gewann stets  ein gewisser „PP“ – und das  mit großem Abstand vor der Konkurrenz. Wobei besagtes Namens-Kürzel, die Hiesigen wissen das, für den „Posener Paul“ steht bzw. stand. Dessen Rüben, von den Eingeborenen „Rommeln“ genannt, waren, obwohl nachweislich nicht gen-manipuliert, in einem Jahr wieder derart groß ausgefallen, dass der Mann sie vor dem Einkellern zweimal hatte durchschneiden müssen. Sie hätten sonst nicht durchs Kellerfenster gepasst. Zumindest hat der Paul das jedem, der es hören wollte (oder auch nicht) so erzählt. Aber damit noch nicht genug: „Vo dem Säägemähl hot mei Frah noch e Pann Kreppeln gebacke!“

Auch auf (seinen) anderen Feldern hatte „PP“ stets die Nase vorne. Als eine Nachbarin bei ihm einmal fünf Pfund Kartoffeln kaufen wollte, schickte er sie in den Keller: „Schneid‘ Dir vo oaer de passende Menge ob!“

Solche Ernteerfolge rufen natürlich  Neider auf den Plan: „De dümmste Bauern ho de dickste Pantoffeln“, soll sich ein Konkurrent geäußert haben.

Und als der kleine Schwindel mit seinen pausenlos und massenhaft Eier legenden Hühnern einmal aufzufliegen drohte, zog sich der schlagfertige Mann mit einer ganz plausiblen Erklärung aus der Affäre. Arbeitskollegen hatten moniert, dass die Gagas, die er diesen als eigene Produkte verkauft hatte, ja einen Stempelaufdruck tragen würden.  Das, so die Begründung, sei bei dieser Rasse völlig normal. Es handele sich bei dem Federvieh um eine Spezialzüchtung, bei der diese Form von Beschriftung werksseitig sei. Ob die verblüfften Kollegen das geglaubt haben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.