post-title Pekingenten und
geschwätzige Muscheln https://www.hirzenhain.net/wp-content/uploads/duck-1884934_1920.jpg 2018-03-11 10:35:03 yes no Posted by Categories: Anekdoten

Pekingenten und
geschwätzige Muscheln

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Pekingenten und <br />geschwätzige Muscheln

Neuerungen brauchen, das war schon immer so, in Hirzenhain eine ganze Weile, bis sie sich durchgesetzt haben und von den Leuten akzeptiert werden. Als in der Windhainstraße das China-Restaurant eröffnete, war der Geist vom Kuierts Helmut in den geselligen Hallen noch allgegenwärtig.

Dem neuen exotischen Speiseangebot standen nicht wenige potentielle Gäste zunächst mit einer distanzierten und von gewissen Vorurteilen durchwirkten Skepsis gegenüber. Die brachte ein bekannter örtlicher Gastro-Kritiker folgendermaßen auf den Punkt: “Der hollt soi Pekingente doch aus dr Dietzhölze!“ Der Kerl kannte sich in der Gourmet-Szene bestens aus. In einem Herborner Nobel-Restaurant hatte derselbe Hirzenhainer, was auch immer ihn dahin verschlagen  hatte,  einmal gedünstete Miesmuscheln geordert. Antwort auf die Frage des Obers, ob er französische oder spanische  bevorzuge: „Des is mir scheißegal. Aich will dey Dunger esse en maich nit dene innerhaale. Derselbe Mann, nennen wir ihn Karl, hatte übrigens auch einmal behauptet, der Erfinder  der Shorts hätte „Kurt C. Hosse“  geheißen.

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