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„Hirzenhainer Höhenflug“ https://www.hirzenhain.net/wp-content/uploads/01-Höhenflug-3.jpg 2019-02-06 13:12:41 yes no Posted by Categories: Blog, Unser Dorfleben

Pluspunkte für den
„Hirzenhainer Höhenflug“

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Pluspunkte für den<br/>„Hirzenhainer Höhenflug“


Der „Hirzenhainer Höhenflug“ bietet den Wanderern schon kurz nach dem Start an der Flughalle einen herrlichen Panoramablick ins Dietzhölztal. Foto: Dorndorf

Der Name ist vielleicht etwas irreführend. Aber wir reden jetzt nicht vom (Segel-)Fliegen. Hinter der Bezeichnung „Hirzenhainer Höhenflug“ verbirgt sich eine der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderrouten unter den 19 Extratouren des Lahn-Dill-Bergland-Netzes. Unlängst hat dieser beliebte „Pfad“  bei einer Nachzertifizierung noch mal ein paar zusätzliche Pluspunkte eingeheimst. Zu Recht. Solche Audits, die turnusgemäß alle drei Jahre vom Deutschen Wanderinstitut in Oberweimar vorgenommen werden, sollen gewährleisten, dass die auch in vielen überörtlichen Verzeichnissen beworbenen Erlebnisrouten  auf Dauer halten, was sie den Nutzern versprechen. Und das ist im aktuellen Fall zweifellos so.

Der 2008 eingeweihte und von den Wandervereinen Hirzenhain und Lixfeld angelegte bzw. ausgeschilderte Rundkurs ist bereits zweimal mit dem Gütesiegel „Deutscher Premium-Wanderweg“ bedacht worden. Er bietet auf 14 Kilometer Länge ein grandioses Landschafts-Panorama und führt zu markanten Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten. Start- und Endpunkt ist jeweils die Segelflughalle am Eiershäuser Hang. Wobei es den Marschierern natürlich selbst überlassen bleibt, an welchem Punkt sie starten. Grüne Zeichen auf weißem Grund lotsen die Benutzer in Folge zu den jeweiligen Etappenzielen. Im Verlauf der wild-romantischen Strecke gilt es 540 Höhenmeter zu überwinden.


Grüne Richtungsmarkierungen auf weißem Grund zeigen den Wanderern wo’s langgeht. Der Rundkurs zählt zu den schönsten Sonderweg-Wanderstrecken innerhalb des Lahn-Dill-Bergland-Netzes. Foto: Dorndorf

Da Stillstand Rückschritt bedeutet, sind die beiden für den Parcours verantwortlichen Wegepaten und ihre Helfer auch stets um Verbesserungen bemüht. Auf Hirzenhainer Seite legt sich da Ernst-Karl Dorndorf ins Zeug, auf Lixfelder Seite verfährt Thomas Mai entsprechend. Beschilderungen müssen gegebenenfalls freigeschnitten, ergänzt oder erneuert werden, während, wie geschehen, die einzelnen Rastpunkte durch zusätzliche Sitz- und Liegebänke aufgewertet werden. Hinzugekommen sind inzwischen zwei historische Grenzsteine im Bereich Hornberg und Bubalz, Schautafeln mit historischen Hintergrund-Infos inklusive.

Der Kurs führt, grob skizziert, auf dem Felsnasenpfad durch Teile der malerischen Schwarzbachschlucht, vorbei am Segelflugplatz über den alten Viehweideweg zum Kamm des Bubalz, der einen faszinierenden Rundum-Weitblick bietet. Nächste Etappe: die “Höhe 500” und anschließend die historische Lixfelder Kirche. Im weiteren Richtung Hornberg führenden Verlauf der Tour wartet eine Schutzhütte, von der aus sich ein wunderschöner freier Ausblick auf den Schelderwald und das Dorf Hirzenhain bietet. Und dann ist es, am dicken Baum vorbei, nur noch ein Katzensprung zurück zum Ziel- und Ausgangspunkt.

Es gibt keine belastbaren Statistiken darüber, wie viele Gäste aus nah und fern dieses Angebot  im Laufe eines Jahres nutzen. Die Wanderer und -gruppen verlieren sich in der Weite der Landschaft.  Doch den einschlägigen Internetforen ist zu entnehmen, dass der „Höhenflug“ auch überregional Reputation genießt. Es sind vor allem Auswärtige, die selbigen frequentieren. Dabei könnten aber gerade auch die Einheimischen hier erfahren.

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